Tag 5: Abschluss und Aufbruch

Es war spät gestern! Das Fest steckte uns allen noch ein bisschen in den Knochen. Müde aber glücklich haben wir nach dem Frühstück unsere Sachen gepackt und im Haus aufgeräumt.

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Als alles fertig war, haben wir noch aus den Bausteinen mit den glücklichen Menschen eine Kirche der Versöhnung gebaut und eine Nagelkreuzandacht gefeiert. In Sievershausen gibt es doch das erste (und bisher einzige Nagelkreuzzentrum) Niedersachsens, da mussten wir einfach zum Abschluss eine eigene Nagelkreuzlitanei zusammenstellen. Wer mal wissen will, was dahinter steht, findet hier weitere Infos.

Beim Gottesdienst und auch danach wurde noch viel gesungen. Wir haben sogar eine eigene Hitliste unserer Lieblingslieder erstellt, bei der alle mit abstimmen konnten. Und das war das Ergebnis:

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Ganz am Schluss haben wir uns gegenseitig gesegnet und dann kamen auch schon die Eltern, um die Kinder abzuholen. Es war eine schöne Woche, die wir miteinander erleben durften, sie hat echt viel Spaß gemacht. Und Jona und seine Geschichte nehmen wir im Herzen mit nachhause, wenn wir vor uns hinsingen oder pfeifen: „Jona will nicht nach Ninive! Jona, was soll denn das?“

Übrigens: Wer den Trickfilm, den die Kinder gemacht haben, noch einmal in voller Länge sehen möchte, kann hier klicken.

Tschüss zusammen und bis bald!

P.S. Auch nächstes Jahr soll es wieder eine Kinderfreizeit für die HASI-Gemeinden geben. Der Termin ist schon fix: Wieder die erste Woche der Sommerferien, also vom 8. bis 12. Juli 2019…

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Tag 4: So ist Versöhnung!

Wieder war was los! Jona kam nach dem Frühstück vorbei und erzählte uns, dass er tatsächlich in Ninive gewesen ist. Hat den bösen Leuten mal die Meinung gesagt. Wenn sie so weitermachen, rücksichtslos gegen sich und andere, dann wird ihre Stadt untergehen. Das war natürlich harter Tobak.

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Aber die Niniveaner haben sich das zu Herzen genommen und ihre Taten bereut. Sie wollten es wieder gut machen, haben einander die Hände gereicht und sich miteinander versöhnt. So wurde ihre Stadt gerettet und sie konnten neu anfangen zu leben.

Wir haben dann auch ausprobiert, wie es ist, wenn wir miteinander spielen statt gegeneinander. Mit Hendrik haben wir tolle Kooperationsspiele gemacht, wie etwa das Labyrinth oder die Gummizelle.

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Am Nachmittag haben wir dann aus Zeitschriften Collagen erstellt, wo es um Menschen geht, die einander helfen und glücklich sind. Daraus sind dann „Türme der Versöhnung“ entstanden, die wir neben die Klagemauer von Montag gestellt haben.

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Wie jeden Tag, haben wir auch am Donnerstag einen Trickfilm gedreht. Es war der letzte Teil unserer Jona-Geschichte und sie ging gut aus – ein echtes Happy End!

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Abends haben wir dann noch einen bunten Abend zum Abschluss gefeiert, bei dem wirklich viele Kinder etwas vorgeführt haben. Ein lustiger Abend ging sehr spät (!) zu Ende…IMG_0408.jpg

 

Tag 3: Auf nach Ninive!

Heute ging es früh los! Wir fuhren zwar nicht nach Ninive, aber nach Hildesheim! IMG_0233.jpg

Mit dem Bus sind wir dann losgefahren und waren pünktlich zu unserer Führung in der Michaeliskirche.

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Danach kam der Prophet Jona tatsächlich wieder vorbei und hat uns aus der Kirche gewunken. Unter einem alten Baum ging die Geschichte weiter: Der Wal hat ihn rausgerülpst. Vorher saß er drei Tag lang tatsächlich im Bauch des Wals und da hat er wohl eingesehen, dass er nicht vor Gott davonlaufen kann.

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Darauf mussten wir erst einmal ein Eis essen und dann ging es endlich in Schwimmbad! Einen Wal haben wir dort zwar nicht gesehen, aber trotzdem hatten wir viel Spaß!

Wer mal nachsehen möchte, wie wir die Geschichte von Jona mit Lego nachbauen, der kann auf der Facebookseite der Immenser Kirchengemeinde nachgucken: http://facebook.com/antoniusimmensen/.

 

 

 

Tag 2: Im Bauch des Wals!

Gleich am Morgen kam Jona wieder vorbei. Er wollte mit einem Schiff weit weg von Ninive fahren. Leider kam ein wilder Sturm auf und das Schiff drohte zu sinken.

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Dann hat die Mannschaft Jona einfach über Bord geworfen und sofort war der Sturm vorbei. Zum Glück ist der komische Prophet nicht ertrunken, sondern wurde von einem Wal verschluckt. Dann saßen wir alle mit Jona im Bauch des Wals und haben unser Programm entsprechend gestaltet!

Freundschaftsbändchen knüpfen…

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Taschen im Meeresfarben batiken…

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Und ganz viel zum Thema Wasser…

IMG_0180.jpgIMG_0181.jpgIMG_0202.jpgIMG_0200.jpgAm Abend ging es dann nach der Abendandacht schnell ins Bett, denn morgen machen wir einen Ausflug nach Hildesheim, Vielleicht treffen wir Jona dann wieder…

Tag 1: Ninive? Nein Danke!

Was für ein Tag! Angekommen und eingerichtet, haben wir erstmal die Gruppe kennengelernt. Viele nette Leute sind mit dabei auf unserer Abenteuerreise zum Bauch des Wals.

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Und dann kam der Prophet Jona! Hat erzählt von seinem Auftrag, nach Ninive zu gehen. Das ist so eine böse Stadt, in der die Menschen einfach fies und gemein sind. Die führen Kriege und geben nichts ab von dem, was sie woanders weggenommen haben. Jona soll dort hingehen und den Leuten sagen, dass sie damit aufhören sollen.

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Aber denkste! Jona ist doch nicht lebensmüde! Er rennt in entgegengesetzte Richtung davon.

Dann haben wir noch einmal überlegt, was Menschen heute noch so alles anstellen, um so böse zu sein wie Ninive. Das konnten wir auf Bausteine kleben und daraus eine Klagemauer bauen.

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Danach hatten wir noch viel Spaß. Spielen, klönen und singen bis zum Abend. Und nach dem Tagesabschluss fallen wir müde ins Bett. Der erste Tag ist zu Ende und morgen wird noch besser!

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Jetzt geht es los!

Die letzten Sachen sind gepackt, noch einmal schlafen und dann geht es loooos! Im Team steigt die Vorfreude immer weiter und auch wenn manche von den Kindern heute Nacht ein bisschen aufgeregt sind: Wir freuen uns auf fünf schöne Tage!